Verfasst von Benni am August 24, 2009
Mein Sohn geht seit einem Jahr auf die Freie Schule Frankfurt (Vorsicht, die Webseite ist zur Zeit noch furchtbar). Diese Schule war eine der ersten Freien Alternativschulen in Deutschland und musste das mit einem zwölfjährigen Betrieb in der Illegalität bezahlen. Heute ist das zum Glück anders. Zur Feier dieses Anlasses gibt es jetzt eine Veranstaltungsreihe:
Gehorsam ohne Angst
Wie wir den Respekt unserer Kinder gewinnen, ohne Ihr Vertrauen zu verlieren.
Wolfgang Bergmann (Leiter des Instituts für Kinderpsychologie & Lerntherapie)
Donnerstag, 3.9.09 um 19:30Uhr im Saalbau Bornheim (Clubraum 1+3)
Arnsburger Strasse 24, 60386 Frankfurt a.M.
Selbstregulierung
Ich weiß, was gut für mich ist.
Gustl Marlock (Kinder & Jugendlichen Psychotherapie)
Montag, 14.9.09 um 19:30Uhr im Saalbau Bornheim (Clubraum 1+3)
Arnsburger Strasse 24, 60386 Frankfurt a.M.
Die Freiheit, Nein zu sagen
Bildung und Erziehung nach Auschwitz.
Benjamin Ortmeyer (Privatdozent an der Uni Frankfurt)
Montag, 28.9.09 um 19:30Uhr im Saalbau Bockenheim
Schwälmer Strasse 28, 60486 Frankfurt a.M.
Kompetente Kinder – Kompetente Eltern
Wie wie die Eigenverantwortung unserer Kinder stärken
Mathias Voelchert (Leiter Family Lab Deutschland)
Dienstag, 6.10.09 um 19:30Uhr im Saalbau Gutleut
Rottweiler Strasse 32, 60326 Frankfurt a.M.
Eintrittspreis für alle Verantstaltungen nach eigenem Ermessen
Es gibt auch noch ein Plakat als PDF zum bewundern.
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Verfasst von Benni am September 19, 2008
Ich versuche ja gerade daran zu arbeiten, das Familieneinkommen mal wieder etwas aufzubessern. Anlässlich dessen habe ich auch mein Gulp-Profil aktualisiert. Gulp ist ja ein super Tool für IT-Freiberufler aber zumindestens heute wirklich schnarchlangsam (btw: falls jemand weiss, ob und wie ich das Profil verlinken kann, bitte melden). Beim rumklicken stoße ich dann auch noch auf so eine Aussage in einem Interview:
GULP: Und wie schaut der Markt für Teilzeitkräfte aus?
Herr Porger: Der ist verschwindend klein und wird es wohl in absehbarer Zeit auch bleiben. Dies gilt insbesondere für Aufträge aus dem Bankensektor, die in aller Regel eine tagesfüllende Beschäftigung bieten.
Tja, da hab ich wohl geloost als jemand der auf Teilzeit angewiesen ist und in Frankfurt wohnt, wo gefühlte 80% aller Aufträge aus dem Finanzsektor kommen. Jemand eine Idee für Plan B?
Aber bei Gulp kann man neben solchen deprimierenden Aussagen auch interessante Erkenntnisse gewinnen. So habe ich da in ihrem „Trend Analyzer“ jetzt gelernt, dass Perl und Ruby in Süddeutschland angesagt ist, aber Python in Norddeutschland. Das klingt logisch: Perl ist eindeutig eine katholische Programmiersprache, Python und Ruby sind evangelisch. Hier opulente Vielfalt und die Gelegenheit zu sündigen an jeder Ecke aber auch die Möglichkeit zu beichten („use strict“) und dann ist auch gut. Dort Prinzipientreue („Alles ist ein Objekt“) und Disziplinierung durch Einrückzwang. Karneval ist schliesslich auch katholisch. Und Handstände?
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Verfasst von Benni am Februar 14, 2008
classless beschreibt die Situation in Dresden recht drastisch. Unvorstellbar finde ich ja sowas:
Das Ordnungsamt hat offenbar die jüdische Gemeinde unter Druck gesetzt, wegen der vorbeiziehenden Nazis ihren samstäglichen Abschlußgottesdienst nicht im Freien im Innenhof der Synagoge durchzuführen. Ist alles nur zu ihrer eigenen Sicherheit…
Und ich dachte bei uns in Frankfurt seien die Behörden schon absurd nazifreundlich. Merke: Es geht immer noch schlimmer.
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