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Nikephoros endlich bei den Großen aber Freie Spiele immer noch am Katzentisch

Verfasst von Benni am März 28, 2008

So, hier hab ich mal einen historischen Moment protokolliert. Endlich darf Nikephoros bei den Großen mitspielen und durchs Portal gehen.

Nikephoros bei den Großen

Auf der anderen Seite sieht es dann auch gleich angemessen spektakulär aus:

Hinterm Portal

Und der Sprung ist ja auch ansonsten sehr dramatisch. Die Questbelohnungen sind alle doppelt so gut, die Dropitems auch und wenn man nicht aufpasst wird man von irgendwelchen riesigen Maschinen im vorbeigehen zerquetscht. Die alte Welt ist da quasi sofort völlig uninteressant geworden.

Das ist mir nicht ganz klar wieso Blizzard da einen so scharfen Trennstrich gezogen hat. Naja, wahrscheinlich mußte man damals als Burning Crusade rauskam die ja extra zahlenden Kunden doch sehr deutlich motivieren und tatsächlich wird sich wohl kaum jemand finden, der WoW länger spielt und Burning Crusade nicht kauft. Ziel erreicht. Aber von der eigentlichen Spiellogik her betrachtet ist das blöd. Gerade die letzten Level in der alten Welt sind ziemlich nervig. Alle Freunde, die schon einen Tick weiter sind kommen nur noch genervt zurück um mit einem zusammen zu spielen. Ganz viel ehemaliger Endgamecontent ist eigentlich unnötiger Bitballast auf der Platte geworden. Ist doch schade drum. So ist er halt der Kapitalismus: Selbst als Spiel dysfunktional.

Umgekehrt ist es aber glaube ich auch kein Zufall, dass es im Spielebereich noch immer keine (oder nur wenige) Optionen gibt, die in der Lage wären die Computerspielbranche auszukooperieren. Das alte geschlossene Entwicklungsmodell hat nämlich gerade bei Spielen einen wichtigen Vorteil: Man kann Content geheimhalten. Und gerade das ist es ja was viele Spiele interessant macht: Neues entdecken. Wenn das alles eh schon prinzipiell bekannt ist, kann man die Spieler nicht so gut bei der Stange halten. Dazu kommt dann noch, dass Spielprojekte heute mit einem gigantischen Aufwand betrieben werden, der Hollywood alt aussehen läst. Sowas kann man natürlich nicht eben mal so mitmachen. Und ein Onlinespiel wie WoW mit 10 Mililonen Spielern braucht natürlich auch jede Menge Serverpower und Bandbreite. Das bewegt sich wahrscheinlich in Wikipedia-Größenordnungen und die brauchen ja inzwischen auch ein Millionenbudget.

Beides gilt aber glaube ich nicht für eine flexible und zeitgemäße Spiele-Engine. Das wäre der Bereich auf den sich Freie Spiele-Entwickler konzentrieren sollten, zumindestens unter diesem strategischen Bickwinkel. Der Trend, dass Hardware jetzt wirklich billiger wird und man nicht ständig die neueste braucht um neue Spiele spielen zu können ist da sicher hilfreich, weil sich dann auch so eine Engine über Jahre hinweg entwickeln könnte. Wenn es dann mal irgendwann billiger für eine Spielefirma und besser für die Spieler wird, die vorhandene Freie Engine zu nutzen, ist man einen großen Schritt weiter. Dann müsste man auch noch Spielkonzepte erarbeiten, die Community-generierten Content ermöglichen und von diesen beiden Seiten aus kann man dann die Spieleindustrie in die Zange nehmen so daß ihnen nix mehr zu tun bleibt. Das halte ich für ein sinnvolleres Konzept als den Versuch ein Spiel einfach frei zu kaufen, wie es die Virtual Citizenship Association versucht hat und noch weiter versucht.

Na sowas, jetzt hab ich so harmlos angefangen und am Schluß hätte der Beitrag eigentlich besser nach keimform.de gepasst. Na egal, ich lad jetzt nicht die Bilder da wieder hoch. Trackback muss reichen.

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Nikephoros in Shattrath

Verfasst von Benni am März 14, 2008

Nikephoros in Shattrath

Na? Bin ich nicht schön bunt? Ich hab extra die nicht ganz so optimalen Items angezogen, damit ich so schön bunt aussehe. Nur die Handschuhe sind noch etwas schlammfarben, da brauch ich noch andere. Zum Glück sieht man auf diesem Bild nicht, wie meine Ohren albern aus dem Hut rausgucken. Und zu meinem noch größeren Glück sieht man nicht, wie sie beim Laufen albern hin-und-her wackeln. Das ist der Blick, denn ich mir beim Spielen immer selbst zumute: Von hinten oben. Dazu schick ich euch dann mal einen anderen Screenshot. Oder vielleicht lieber nicht. Ich bin ja eitel. Achja, appropos Screenshot. Das ist die passende Ergänzung zum letzten Eintrag: Screenshots machen mit WoW unter Vista geht erst, wenn man das Spiel als Administrator startet. Arghhh… Naja, so ist dann wenigstens auch gesichert, dass Blizzard meinen ganzen Rechner sehen darf. Natürlich nur zu meinem Besten. Des einen Terrorist ist des anderen “nichtautorisierte Drittanbietersoftware”. Ihr wollt eine Online-Durchsuchung? Na, installiert euch doch einfach WoW, die Droge unter den Spyware-Lösungen.

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