Programmieren und Magie

Es gibt da eine ganz komische Magie der Problemlösung. Am häufigsten merke ich das beim Programmieren. Ich quäle mich mit einem Problem rum, mal Minuten, mal Tage, mal sind es einfache Probleme, mal schwere. Irgendwann komme ich an einen Punkt, an dem ich nicht mehr weiter komme und mir fachmänische Hilfe suche. Ich frage also irgendjemanden, von dem ich meine dass er oder sie mir helfen könnte, weil er oder sie sich besser mit diesem speziellen Problem oder dieser speziellen Programmiersprache auskennt. Ganz oft ist das dann schon der Moment an dem ich selbst die Lösung finde. Scheinbar löst schon das Sich-eingestehen der Unvollkommenheit und der Hilfebedürftigkeit oft die Denkblockade auf, was immer das auch gerade gewesen sein mag. Vielleicht ist es nur ein Spezialfall des Problems, dass man etwas erst dann erreicht, wenn man es nicht mehr ums verrecken erreichen will (das meinte Frauke). Oder ich muss einfach früher fragen (das meinte Thomas). Geht euch das auch manchmal so (sei es jetzt beim Programmieren oder bei irgend etwas anderem) oder ist das eine spezielle Benni-Krankheit?

And now to something completely different: In einem Blog-Eintrag zum Thema „Programmieren und Magie“  darf der Hinweis natürlich nicht fehlen, dass Perl, die erste potstmoderne Programmiersprache (und immer noch ungeschlagene Führerin in dieser Disziplin),  heute 20 Jahre alt wird! Ganz schön alt fühlt man sich da…

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2 Kommentare on “Programmieren und Magie”

  1. Thomas sagt:

    Zum Fragen anderer: mir fehlt dazu meist eine Verbindung zu jemanden, den ich kenne, und bei dem ich davon ausgehe, dass er sich genügend auskennt. Beim „ins Blaue fragen (sprich Newsgroups)“ habe ich bisher keine positiven Erfahrungen gemacht.

    Beim magischen Programmieren ist es so wie bei anderen Zaubereien: die anderen sollen nicht mitbekommen, wie es funktioniert 😉

  2. Kriz sagt:

    Vielleicht geschieht das Wunder in dem Moment, in dem man das Problem formuliert? Dabei muss man es auf den Punkt bringen, kausale Zusammenhänge erklären, usw. Wahrscheinlich hilft man sich selbst, das Problem besser zu verstehen. Manchmal klingen Dinge auch anders, wenn man sie laut ausspricht. Wie oft habe ich Gedanken ausgesprochen, die im Kopf schlau klangen und in dem Moment, in dem ich mich selbst hörte, gedacht: „Was für ein Schwachsinn!“ ….oder auch andersrum…;-)


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