Der Disconnect der etwas anderen Art

Heute morgen mache ich mich frohgemut daran ein bisschen Updatearbeit für keimform.de zu machen. Ich logg mich also ein und bastel ein bisschen rum – zack Disconnect. Hm, na sowas denk ich, ob da wohl was mit dem Server nicht stimmt, der neigt ja dummerweise dazu einen schnell rauszuschmeißen … Also nochmal, nach ein zwei Befehlen, wieder: Disconnect. Oh, da ist wohl was kaputt.

Zu dem Zeitpunkt fällt mir auf, dass ich in unserem irc-Channel schon den dritten Nick verpasst bekommen hab, also scheint wohl die gesamte DSL-Verbindung jeweils down zu sein. Komisch, denk ich noch, was hat denn keimform.de mit meiner DSL-Verbindung zu schaffen. Spätestens da kommen natürlich die ersten schwarzen Gedanken hoch: Virus, Hacker, BKA!

Ok, jetzt also erstmal verifizieren ob es wirklich mit dem ssh-login bei keimform zu tun hat. Und tatsächlich: Es lässt sich reproduzieren, jedes mal wenn ich mich einlogge: Zack, Disconnect und zwar die komplette DSL-Verbindung. Ich fange an zu überlegen, hm… vielleicht ein Trojaner auf dem DSL-Router? Oder bei Keimform? Oder bei beiden? Das macht alles nicht wirklich Sinn. Ok, bevor ich die (unverschämt teure) Hotline des Providers anrufe trink ich erst mal nen Tee, denk ich mir. Auf dem Weg zum Tee komm ich bei meinem dreijährigen Sohn vorbei, der fröhlich spielend in seinem Zimmer rumhüpft. Unter anderem spielt er auch mit einem alten ausrangierten Telefon … und das hat er im Wohnzimmer in die Telefondose gesteckt … und die ist mit meiner Dose parallelgeschaltet (fragt nicht warum, das ist eine andere lange Geschichte) … tja, Stecker raus, herzlich gelacht, geht alles wieder.

Das eigentliche Rätsel bleibt nun aber, wie es Lino gelingen konnte immer dann die Verbindung zu resetten, wenn ich mich auf keimform.de eingeloggt hab und zwar bestimmt fünf mal! Das kann ja kein Zufall mehr sein. Die einzige Erklärung ist unbewusste Telepathie. Hilfe, mein Sohn ist ein Mutant!

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2 Kommentare on “Der Disconnect der etwas anderen Art”

  1. StefanMz sagt:

    Hihi, nette Geschichte! Ich hatte mal so eine ähnliche Sache, nur verteilten sich die Disconnects über größere Zeiträume. Am Ende war’s das korrodierte Innenleben des DSL-Modems – zu feucht im Keller. Die Telekom hat das übrigens anstandslos ersetzt.

  2. chrisomat sagt:

    Hihi, Du bist lustig!


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