Abschiebung als Geschäftsmodell

Seinerzeit haben wir noch gegen die Lufthansa demonstriert, weil die Abschiebungen ermöglicht. Demnächst gibt es ein lohnenderes Ziel, wie ich heute leider bei der Zeitungslektüre feststellen muß: Eine eigene Fluglinie nur für Abschiebungen.

Die Initiatoren sprechen in aller Ehrlichkeit von ihrer Fracht als „Stückzahl“. Und ihr Vorteil gegenüber der Konkurrenz: Mehr Stückzahl pro Abschieber dank spezialiserten Fesselsitzen. Das ganze trägt dann auch noch den zynischen Namen „Asylum Airlines“.

Bei so viel offener Menschenverachtung kommt einem echt das Osterfrühstück wieder hoch.

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