Der heilige Berg

Mein dreijähriger Sohn sagte heute morgen zu Frauke: „Du bist ein heiliger Berg“. Ok, sie war wenig geschmeichelt. Ich war dann auch schnell ein „heiliger Berg“ und er fing an auf uns im Bett rumzuklettern. Wir waren etwas verwirrt, woher er diese Idee vom heiligen Berg hatte. Frauke verdächtigte sofort World of Warcraft, aber da gibt es meines Wissens nach keinen heiligen Berg. An die Sittenwächter: Nein, mein Dreijähriger spielt nicht WoW, er guckt nur manchmal zu, wenn ich rumfliege.

Als wir ihn gefragt haben, wo er das her hatte, brachte er irgendwann ein Buch an. Erstaunlicherweise eines, das zwar bei ihm im Zimmer steht, dass wir ihm aber noch nie vorgelesen haben. Ist ja auch kein Bilderbuch und nicht wirklich altersgemäß. Auf dem Cover war auch kein Berg zu erkennen oder so. Trotzdem war es ein Volltreffer.

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2 Kommentare on “Der heilige Berg”

  1. christine sagt:

    Das verstehe ich nicht.
    Wie kommt er denn nun auf „heiliger Berg“? Erstens kann er doch nicht lesen, zweitens: Kommt bei Heidi denn ein heiliger Berg vor???? Rätselhaft.

  2. Benni sagt:

    Wie er drauf kommt bleibt wohl ein Rätsel. Vielleicht wird er ja mal Religionsgründer um sich von seinem atheistischen Vater abzugrenzen, wer weiss.

    Der Berg bei Heidi ist natürlich nur im übertragenen Sinne heilig.


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