Twitter Glaubensbekenntnisse

Nach Stefans grandiosem Vorbild hab ich mal bei Google nach „Twitter ist“ gesucht und die Ergebnisse nur leicht überarbeitet. Here we go:

  • Twitter ist derzeit en vogue.
  • Twitter ist nicht genug.
  • Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Microbloggingdienst.
  • Twitter ist in Ruby on Rails geschrieben.
  • Twitter ist doch eh tot.
  • Twitter ist Schuld an der Wirtschaftskrise!
  • Twitter ist eine Infrastruktur, eine technische Plattform.
  • Twitter ist mobil und flexibel.
  • Twitter ist noch lange nicht am Ende.
  • Twitter ist nicht dasselbe.
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Read-o-What?

Seit einiger Zeit gibt es ja hier bei WordPress.com eine neu aufgehübschte Admin-Seite. Ist auch alles ganz praktisch (zB. schreib ich das hier gerade mit dem kleinen aber feinen Quickpress-Widget) und schick. Nur was zur Hölle hat es mit dem Menüpunkt „readomatic“ auf sich? Bei mir wird das nur mit einer leeren Seite beantwortet. Hat das jemand von euch schon rausgekriegt? Mutter Google weiß auch keine Antwort oder meine Fragen haben sie verwirrt.


Neues vom Google-Kraken

Scheinbar war das wohl wirklich ein juristischer Bug. Google antwortet hier:

Google’s Rebecca Ward, Senior Product Counsel for Google Chrome, now tells Ars Technica that the company tries to reuse these licenses as much as possible, „in order to keep things simple for our users.“ Ward admits that sometimes „this means that the legal terms for a specific product may include terms that don’t apply well to the use of that product“ and says that Google is „working quickly to remove language from Section 11 of the current Google Chrome terms of service. This change will apply retroactively to all users who have downloaded Google Chrome.“

Wie diese Änderung dann aussehen soll wird man sehen. Trotzdem bleiben noch weitere Bedenken. Der größte Hammer aus meiner Sicht: Chrome ist kein Open Source, obwohl es so beworben wird. Das wird die Community hoffentlich mit einer angemessen heftigen Reaktion beantworten. Das ist ja wohl eine bodenlose Frechheit.

update: Google behauptet wohl auch die Chrome/Chromium-Verwirrung sei nur ein Kommunikationsproblem (siehe dazu das update im Link oben). Nun, da werden die nächsten Tage wohl Klarheit bringen.


Google Chrome ist ziemlich frech

Also ich gestehe, dass ich normalerweise Lizenzvereinbarungen nicht lese. Bei Google Chrome hab ich mal eine Ausnahme gemacht, weil man da ja Datenkrakenmässig besonders sensibilisiert ist und finde da dann so einen Hammer:

Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte.

Mit anderen Worten: Sie können mit meinen Inhalten machen, was sie wollen? Ist sowas üblich?


Eine Datenkrake schießt sich ins Knie

Google bombt sich quasi selbst zur Datenkrake. Brillianter Hack.


Connie, mit der Scheiße im Haar

Eigentlich wollte ich darüber bloggen, dass ich gerade gefühlte hundert mal am Tag eine Kinder-Hörspiel-CD namens „Connie backt Pizza“ hören muß und daß es im Intro-Lied dort heißt „Connie – mit der Schleife im Haar“, was ich aber auch nach widerholtem angestrengtem hinhören einfach nicht anders hören kann als „Connie – mit der Scheiße im Haar“. Frauke geht es genauso, die behauptet sogar das sei Absicht.

Als ersten Schritt zu so einem weltbewegenden Blogposting braucht es natürlich eine gründliche Recherche! Also hab ich einfach mal nach „Connie mit der Scheiße im Haar“ gegoogelt (Das war der Punkt wo ich mir genüßlich die Augen des Webmasters bei der Durchsicht der Refererstatistiken vorgestellt habe) … und siehe da, ich bin nicht alleine. Es geht auch anderen so. Und die können das alles auch noch viel schöner in Worte fassen, als ich es je könnte. Also lass ich es und verlinke einfach.


Im Ernst: WoW und Sucht

Seid ich hier mal etwas flappsig über World of Wacraft und Sucht geschrieben habe, kriege ich täglich Suchanfragen zu dem Thema. Ich hab da inzwischen ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil tatsächlich manche dieser Anfragen nicht nur dem Medienhype zu entstammen scheinen sondern es wohl Leute gibt, die nach einem Ausweg aus ihrer Misere suchen, weil sie wirklich ein Problem damit haben.

Ich hab dann mal ein bisschen gegoogelt und bin da aber auch nicht wirklich weitergekommen, da findet man meist nur irgendwelche Forendiskussionen. Ein Artikel in der Rundschau hat mir nun immerhin zwei Links verraten. Die geb ich dann hier mal weiter: rollenspielsucht.de, onlinesucht.de. Und wenn es nur dazu beiträgt, dass man die dann in Zukunft bei Google besser findet.

Mir gefallen alle diese Seiten in ihrem Alarmismus nicht wirklich, aber wenn es jemandem hilft, solls mir recht sein.


Der ultimative Feedreader

Mit Feedreadern ist es wohl wie mit Mailreadern. Michael Elkins sagte von seinem ja bekanntlich: „All mail clients suck. This one just sucks less.“ Aber da dieses Genre ja noch ein paar Jährchen weniger auf dem Buckel hat, gibt es meiner Meinung nach immer noch nur richtig großen Mist. Wenn man den Mail-Vergleich aufrecht erhalten will, befinden wir uns immer noch im Zeitalter von elm.

Ich benutze zur Zeit den Google-Reader aber eher mangels Alternative. Vor allem stört mich da die Datenschutz-Katastrophe mit der das Lesen dort verbunden ist. Neben der generellen Benutzerführung, die ich auch ganz ok finde, möchte ich drei Funktionen an ihm aber auf keinen Fall mehr missen und deswegen würde mein ultimativer Feedreader diese auf jeden Fall auch haben müssen:

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Danke, Google!

Dieses Blog ist mit der Suchanfrage „wie löst man eine denkblockade auf“ bei Google auf Platz 1. Das kann so bleiben. Danke auch an den anonymen Suchmaschinenbenutzer, der mich via Referer darauf aufmerksam gemacht hat.

Ansonsten drehen sich hier die meisten Suchmaschinenreferer um „Dagmar Metzger“ in allen möglichen Varianten und um „WoW Suchtberatung„. Bei letzterem kriege ich langsam ein schlechtes Gewissen. Da kommen womöglich Leute mit einem echten Problem hier her und fühlen sich verarscht. Das sollte nicht so bleiben. Vielleicht kennt ja jemand Seiten, die da wirklich kompetent sind? Über Google findet man da nämlich tatsächlich auf den ersten Blick nur so Schrott wie meinen.

Ansonsten hier noch eine Runde des allseits beliebten Referer-Quiz-Spiels mit Suchanfragen aus der letzten Zeit, die bei mir aufschlugen:

„wer hat eine gamecard zu verschenken“ … nein, grad nicht, danke. Aber vielleicht könnte man da weiterhelfen, wenn man die Süchtigen an die Gamecardsucher vermittelt?

„playmobil figuren weltkrieg“ … machen die jetzt auch Kriegsspielzeug? Dabei heißt es doch hier:

„Tabu ist Kriegsspielzeug und jede Form von Ge­walt und Brutalität. Das Playmobil-Uni­versum ist eine heile Welt, in der jede Fi­gur mit einem Lächeln geboren wird. „

„marxist analysis of contemporary capital“ … hm… hier eigentlich nicht wirklich. Dafür ist doch eher keimform.de zuständig.

„benni ist blöd“ … Nein! Bin ich nicht!

„gewinner wow dreijähriges noch nicht ve“ … Das hätte ich ja jetzt schon gerne gewusst, wie das weiterging.


Tradition trifft Moderne: Mozart für Opa

Moderne Technik macht manchmal lustige Sachen möglich. So zum Beispiel dies: Mein Opa feiert morgen seinen 95. Geburtstag. Zu diesem Anlaß wollte mein Vater ihm eine Mozartsonate vorspielen. Dummerweise stellt er erst im Zug fest, daß er die Noten vergessen hat. Er ruft mich also mit dem Handy an (moderne Technik 1) um mich zu bitten nach Musikgeschäften in Frankfurt zu suchen, die noch bis 20:00 Uhr auf haben. Er kommt nämlich auf dem Weg hier vorbei, so dass das gerade noch reichen würde um die Noten zu kaufen.

Dummerweise machen die Musikgeschäfte alle schon um 19:00 Uhr zu, was ich dank Internet (moderne Technik 2) schnell raus hatte. Dabei dachte ich immer Musiker stehen da überhaupt erst auf!

Also wird ein Plan B gesucht. Eigentlich ganz einfach: Er sagt mir, was ich kaufen soll, sind ja noch ein paar Stunden. Dummerweise weiß er nicht mehr, welche Nummer die Sonate hat. Aber er wusste noch, dass es B-Dur war und dass sie in Paris geschrieben wurde. Hm… und eigentlich ist doch das Copyright von dem Zeugs längst abgelaufen… Na, dachte ich mir, das ist doch was, womit Google (moderne Technik 3) was anfangen kann. Und siehe da, man findet schnell ein Köchelverzeichnis und da steht auch der Herkunftsort dabei. Und mit der Nummer findet man dann ebenso schnell eine Seite wo es die Sonate als pdf (moderne Technik 4) und midi (moderne Technik 5) gibt. Und als Bonus gibts sogar noch ein YouTube-Video (moderne Technik 6). Aus dem Bahnhof Nürnberg ruft mein Vater wieder an, ich spiele ihm die Sonate vor und siehe da, es ist die richtige. Also nur noch ausdrucken und morgen einpacken.

Tradition trifft Moderne.